3. Social Media Kongress: Neues von Facebook & Co.

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In der vergangenen Woche war ich für zwei Tage zu Gast beim 3. Social Media Kongress in Düsseldorf, um mich nicht nur von neuen Ideen, Strategien und aufwändigen Werbekampagnen großer Unternehmen inspirieren zu lassen, sondern mich auch offline mit Experten aus dem Bereich der sozialen Medien auszutauschen. Hier ein kleiner Rückblick …

Im Laufe der Veranstaltung hatte ich die Möglichkeit, mir insgesamt 15 Vorträge aus der schnelllebigen und ebenso faszinierenden Welt des Social Webs anzuhören. Es wurden sowohl brandaktuelle Themen wie Shitstorms, zukunftsträchte Netzwerke und Social Commerce unter die Lupe genommen, als auch zeitlose Inhalte wie das Monitoring, Community Management sowie die rechtlichen Stolperfallen in Bezug auf die sozialen Medien diskutiert.

Zu Anfang des #smk12 erwähnte einer der Referenten, dass sich ein gewöhnlicher Zuhörer während eines Vortrages generell nur drei Kernpunkte merken kann. Deshalb möchte ich nicht auf sämtliche Vorträge bis ins Detail eingehen, sondern habe hier die aus meiner Sicht wichtigsten Aussagen, die mir vom 3. Social Media Kongress in Erinnerung geblieben sind, kurz mit eigenen Worten zusammengefasst:

  • „Für wen Social Media gleich Facebook ist, der hat das Social Web nicht verstanden!“
  • „Meinungsführer in sozialen Netzwerken sind von großer Bedeutung, weshalb ihnen besondere Beachtung geschenkt werden sollte!“
  • „Facebook ist das einzige soziale Netzwerk, welches aufgrund der Datenmenge das reale Leben digital abbilden kann!“
  • „Bevor Monitoring betrieben wird, sollte klar sein, welches Ziel man mit den Auswertungen eigentlich verfolgt!“
  • „Eine Verkaufsplattform im Internet braucht Herz und eben das bekommt sie durch Social Media!“
  • „Soziale Netzwerke wie Twitter und Google+ helfen beim schnelleren Indexieren von Webseiten, Facebook hingegen nicht!“
  • „Foursquare hat in Deutschland noch eine riesige Zukunft vor sich!“
  • „Mit dem Einbetten fremder YouTube-Videos in sozialen Netzwerken wird bereits eine Urheberrechtsverletzung begangen!“

Neben den obigen Punkten waren einige Präsentationen mit zahlreichen Statistiken gespickt. Erwähnenswert ist zum Beispiel, dass die Reichweite durchschnittlicher Beiträge im Newsstream auf Facebook lediglich bei 16 Prozent liegt. Beeindruckend dagegen das enorme Potenzial von Pinterest im Social Commerce. So war die Plattform im ersten Quartal 2012 für 17 Prozent der durch Social Media getriebenen Umsätze verantwortlich.

Nicht nur das durch das Bankdrücken während der Vorträge hervorgerufene Zurückversetzen ins Studentenleben war äußerst lehrreich für mich. Auch der rege Austausch in den Mittags- und Kaffeepausen mit Gleichgesinnten sorgte für eine Menge neuer Ideen, die ich in den kommenden Tagen natürlich gerne an meine Arbeitskollegen weitergebe und wir in Zukunft für unsere Kunden umsetzen werden.

Bis dahin

Euer Daniel

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