Google Analytics Summit in Hamburg am 29.11.2012

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Es gibt viele verschiedene Events zum Thema Online Marketing und es ist nicht immer leicht, die Rosinen im Teig zu finden. Als wir von der Konferenz „Google Analytics Summit“ hörten, war unser Interesse schnell geweckt: ein Tag voll mit Vorträgen zu Google Analytics. Das Plus: die Trennung in Business-Track und Technik-Track.

Einer der Hauptinitiatoren war Timo Aden, dessen Google Analytics Buch inzwischen in dritter Auflage erscheint. Die Konferenz fand im Hauptzollamt im Hamburger Hafen in der historischen Speicherstadt statt. Rote Backsteingebäude an Kanälen, umgeben von modernen Bürogebäuden … schon die Location allein hat Lust auf mehr gemacht.

Alle 250 Plätze waren ausverkauft, eine Warteliste mit ca. 270 Personen konnte nicht mehr bedient werden. Ich habe die Vorträge zum Business Track ausgewählt und wurde sofort von dem Vortrag von Moritz Habermann (Senior Key Account Manager bei Google Germany) mitgerissen. Nach einem geschichtlichen Ausflug kamen wir sehr schnell zu der Feststellung: Früher glich die Bedienung von Google Analytics eher den Bedieninstrumenten eines Autos, heute sitzen wir quasi in einem Flugzeug-Cockpit.

Die weite Verbreitung mobiler Endgeräte hat inzwischen zu einer Veränderung des Kundenverhalten beigetragen: Kaufentscheidungen finden kanal- und endgerät-übergreifend statt. Den Vergleich des Smartphones mit einer „digitalen Zigarettenpause“ empfand ich als sehr treffend. Interessant waren für mich auch die Präsentationen von Martin Rost (Zalando Lounge) und Björn Sjut (Finc3) über die zahlen-basierte Analyse und die daraus resultierenden Ergebnisse. Sie schilderten, wie man sich so ein System einrichtet und es im Tagesgeschäft nutzt. Beide berichteten außerdem über Begrenzungen des Systems und wie diese umgangen werden konnten.

Da half es natürlich, dass auch Nick Mihailovski aus Mountain View eingeflogen wurde. Wer ist Nick? Er gehört zu denjenigen, die Google Analytics mitentwickelt haben. Er arbeitet zusammen mit Avinash Kaushik – gemeinsam sind sie auf vielen YouTube-Videos zu bewundern. Nick Mihailovski gab uns einen Ausblick in die Zukunft und sprach von Universal Analytics. Es geht nicht mehr um den Besuch eines Users auf einer Webseite, sondern um den User selbst. Der User wird mit einer anonymisierten ID ausgestattet. Mit Hilfe dieser ID soll es dann auch endlich möglich sein, den User über die verschiedenen Geräte (Smartphone, Laptop, Tablet, …) zu tracken. In dem Zusammenhang spricht man dann vom Multi-Device-Tracking. Ferner möchte man eine Brücke schlagen zu den Offline-Quellen. Ich erinnere noch einmal an den Begriff „Universal Analytics“.

Mein Fazit: Tolle Location, tolle Vorträge und sogar ein Rahmenprogramm mit Besuch im Miniatur Wunderland und After Party!

Zum Rahmenprogramm am Abend reichte es bei mir leider nicht mehr, das Flugzeug wartete. Aber ich hoffe, dass dieser Summit im kommenden Jahr erneut durchgeführt wird und ich dann wieder mit von der Partie sein kann ...

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