Was sind A/B Tests und warum sollte man sie machen?

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Hatten Sie schon einmal Lust, Ihre ganze Webseite auf den Kopf zu stellen und möglichst viele Sachen auf einmal zu ändern? Entscheidungen, die aus dem Bauch heraus getroffen werden, können sich zwar als richtig erweisen, sind aber nicht zwingend richtig. Besser wäre es da, Änderungen Schritt für Schritt durchzuführen – und jede Veränderung hinsichtlich ihrer Wirkung auf den Prüfstand zu stellen.


Mit A/B Tests sind Sie da auf dem sicheren Weg!

Sie ermöglichen es, Änderungen an Webseiten anhand von Ergebnissen objektiv zu bewerten.
Wie ist also der Ablauf eines A/B Tests? Es wird zunächst eine Variante B erstellt, die sich leicht von der ursprünglichen Seite unterscheidet. Hierbei können ganz unterschiedliche Aspekte gestestet werden wie z. B.  andere Überschriften, andere Farben, verschiedene Bilder (Mensch vs. Hotel), die Platzierung von Inhalten, sachliche vs. emotionale Ansprachen, Call-to-Action Buttons, Video-templates usw. Es soll auf jeden Fall eine für den Besucher sichtbare Änderung sein.

Nach Erstellung der B-Variante und Hypothesenaufstellung kann der A/B Test gestartet werden. Der Besucherfluss wird per Zufallsgenerator zweigeteilt: 50 % der Besucher sehen Variante A (Basis-Variante), den anderen 50 % wird die Variante B ausgespielt.. Beide Varianten werden zeitgleich getestet, um von so wenig anderen externen Faktoren wie möglich beeinflusst zu werden (Bsp. Saisonumstellung, zeitlich befristete Sonderangebote, Schulferien ...).

Zur besseren Veranschaulichung können Sie das aufgeführte Schema (rechts oben) anschauen. So können Sie sich ein Bild machen, wie der Ablauf eines A/B Tests konkret aussieht.
Die Laufzeit eines A/B Tests wird vom Besuchervolumen beeinflusst. Sobald die Ergebnisse signifikant sind bzw. ausreichend Traffic vorliegt, kann der Test gestoppt werden. Somit wird sichergestellt, dass beide Gruppen A und B ähnliche Charakteristika (Alter, Geschlecht, Einkommen ...) aufweisen.

Zum Schluss wird ausgewertet, wieviel Conversions* Version A im Vergleich zu Version B generiert hat und welche die Siegervariante ist. Sogar kleine Änderungen können große Wirkungen haben und bedeutende Unterschiede in der Conversionrate aufweisen. Die Ergebnisse können natürlich auch negativ für die B-Variante ausfallen. Auf Misserfolge sollte man natürlich auch eingestellt sein. In diesem Fall gilt es, sich nicht vom Gefühl beeinflussen zu lassen, sondern auch genau die Variante zu implementieren, die am meisten Umsatz und ROI generiert hat. Somit kann hier sicher entschieden werden, welche Variante dauerhaft bessere Ergenisse erzielen wird. Diese wird dauerhaft eingebaut bis ein neuer Test gemacht wird.

Nicht jeder Test wird aussagekräftige Erkenntnisse herbeiführen und einen enormen Uplift veranlassen, aber dennoch heißt es: Testen, testen, testen. Testen ist ein Prozess, der regelmäßig stattfinden sollte. In kleinen Schritten gehen und kleine Uplifts erleben ist langfristig gesehen erfolgsversprechender als alles auf einmal zu testen.
Am besten probieren Sie es gleich einmal selbst aus ;-). Und so sind Sie schon auf dem besten Weg zur Conversionoptimierung!

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