Zu Gast bei der re:publica in Berlin

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Vom 6. bis 8. Mai fand in Berlin die re:publica statt, die vielleicht größte Konferenz über digitales Marketing, soziale Medien und netzpolitische Themen. Mehr als 5.000 Besucher, 450 Sprecher und 263 Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden standen auf dem Programm. Unser Social Media Manager Daniel Schöberl durfte da natürlich nicht fehlen und blickt auf die Veranstaltung zurück …

Arbeitet man im Bereich der sozialen Medien, kommt man um die re:publica eigentlich nicht herum. Daher machte ich mich am Sonntagabend mit dem Flugzeug auf den Weg quer durch Deutschland in die Landeshauptstadt Berlin. Insgesamt hatte ich mir für die folgenden 3 Tage 27 spannende Vorträge vorgenommen – dazwischen Offline-Treffen mit einigen Kollegen, mit denen ich bisher fast ausschließlich über Twitter und Google+ kommunizierte.

Bereits bei der Ankunft am Veranstaltungsort wurde deutlich, welche Dynamik in den riesigen, normalerweise leerstehenden Industriehallen, herrschte. Wer sich nicht gerade eine spannende Präsentation anschaute, war entweder am Netzwerken mit Kollegen und Freunden aus der gleichen Branche oder werkelte abseits der Menge in einer kleinen Gruppe an neuen Ideen, die auch gleich in Echtzeit umgesetzt wurden.

Die Stimmung war zwanglos und locker, was nicht nur an der allgemeinen Ansprache „DU“ zu erkennen war, sondern insbesondere auch am Kleidungsstil: Kapuzenpullover, Jeans und Sneakers waren an der Tagesordnung. Wer Anzug trug viel definitiv auf und wurde fast schon kritisch beäugt.

Das Niveau der Redner war äußerst hoch. Besonders beeindruckend fand ich vor allem die Beiträge von Internet-Guru Sascha Lobo, die Diskussionen über das freie Internet sowie die hitzige Thematik rund um „Drosselkom" – das Vorhaben der Deutschen Telekom , die DSL-Geschwindigkeit bei Flatrates in Zukunft zu reduzieren, also zu drosseln. Auch die zahlreichen Beiträge über die Zukunft der sozialen Medien waren interessant und zugleich inspirierend, denn den Möglichkeiten für ein erfolgreiches Online Marketing und eine nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit durch Facebook & Co. sind noch längst keine Grenzen gesetzt.

Neben den Sessions, wie die Präsentationen, Diskussionsrunden und Workshops genannt wurden, spielte vor allem das Offline-Netzwerken eine bedeutende Rolle. So konnte man sich tagsüber während der einzelnen Pausen problemlos mit anderen Social Media Enthusiasten austauschen. Auch das Abendprogramm war voll und ganz auf die Kommunikation untereinander ausgerichtet, da die re:fill-Bar 3 Abende lang zum feuchtfröhlichen Feiern einlud.

Alles in allem ist das Event in Berlin ein absolutes Muss für sämtliche Webworker, die sich mit digitalem Marketing und sozialen Medien beschäftigen und zusätzlich eine Vorliebe für netzpolitische Themen haben. Ein Dankeschön hierbei an die vioma für ein paar schöne Tage in Berlin, die nicht nur für mich langfristig einen großen Mehrwert haben werden, sondern insbesondere auch für unsere Kunden.
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